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Ausstellungen

Ausstellungen im Kunstmuseum Thurgau und im Ittinger Museum

Im Kunstmuseum Thurgau werden pro Jahr ungefähr vier bis fünf Wechselausstellungen, die regionale, nationale und internationale Kunst zeigen, wobei das Gezeigte immer einen engen Bezug zum Ort und zu den Sammlungsschwerpunkten aufweist.

Das Ittinger Museum zeigt in der Regel eine Ausstellung pro Jahr, die jeweils ein besonderes Thema der Geschichte der Kartause in den Fokus setzt.

Unser Ausstellungsprogramm 2019 ist in diesem PDF zu finden, eine kleine Vorschau auch hier.

Our exhibition programm 2019 in English.

  • 19. Mai 2019 – 8. März 2020

    L' univers de Germaine. Muda Mathis, Sus Zwick, Hipp Mathis.

    «L’univers de Germaine» ist ein dreiteiliges Videoprojekt von Muda Mathis, Sus Zwick und Hipp Mathis. Im Fokus steht die 82-jährige weit gereiste Baslerin Germaine Winterberg, eine aussergewöhnliche Frau. Ihre Reiseberichte stehen in weiterführender Linie mit den Schweizer Pionierinnen Annemarie Schwarzenbach, Ella Maillard und Alice Boner.

  • 28. Oktober 2018 – 27. Oktober 2019

    Till Velten - La condition humaine

    Was ist der Mensch? Und: Welches Bild machen wir von ihm? Um diese Fragen kreist die Installation „La condition humaine" von Till Velten im Kunstmuseum Thurgau. Der Künstler arbeitet dabei mehrschichtig: Er filmt Videoporträts von besonderen Menschen, die ihm im Lauf seines Lebens begegnet sind. Diese Porträts inszeniert er auf Displayinseln im Raum in Kombination mit Skulpturen des Aussenseiterkünstlers Erich Bödeker (1904–1971), in dessen Garten Velten als kleiner Junge gespielt hatte und der ein Porträt der Velten-Familie geschaffen hatte, das sich heute im Besitz des Kunstmuseums Thurgau befindet. In diesem Spannungsfeld der Auseinandersetzung mit Menschen, der eigenen Erinnerung sowie der persönlichen Betroffenheit wirft Till Velten die Frage auf, ob denn der Mensch in seiner Komplexität überhaupt fassbar ist, und was geschieht, wenn wir ein Bild von ihm machen.

  • 2. September 2018 – 25. August 2019

    Helen Dahm: Ein Kuss der ganzen Welt

    Helen Dahm (1878–1968) gehört zu den Pionierinnen und Grenzgängerinnen der Schweizer Moderne. Die eigenwillige Thurgauerin nimmt in München künstlerische Impulse der Akteure des Blauen Reiter auf, doch entscheidet sie sich schliesslich für das Landleben in Oetwil am See im Zürcher Oberland. Dort entsteht ein Kosmos von Garten- und Blumengemälden, in denen die auratische Kraft der Natur aufscheint. Ihre Sinnsuche führt Dahm 1938 bis nach Indien. Als erste Frau erhält sie 1954 den Kunstpreis der Stadt Zürich und experimentiert mit knapp 80 Jahren im Stil von Tachismus und Action Painting.

  • 24. Juni 2018 – 15. Dezember 2019

    Wasser - Lebensader des Klosters

    Ohne Wasser kein Kloster: Gute Quellen zur Trinkwasserversorgung und Bewässerung, Kanäle für das Abwasser und für den Betrieb von Mühlen sowie Anlagen für die Fischversorgung waren unabdingbare Voraussetzungen auch für die Kartause Ittingen. Zahlreiche Zeugnisse der klösterlichen Wasserwirtschaft lassen sich bis heute auf der Anlage beobachten.

  • 21. Mai 2017 – 21. Mai 2020

    Bildstein ǀ Glatz: LOOP

    Das Künstlerduo Bildstein | Glatz hat ein Kunstwerk für die Kartause Ittingen entworfen und gebaut. Inmitten der ländlichen Idylle hat sich ein fantastisches Sinnbild und Gedankenspiel materialisiert: ein grosser, farbiger Doppellooping aus Aluminium und Holz, der bis 2020 auf der Wiese vor dem Kloster stehen wird. Der Doppellooping mit dem Schriftzug "LOOP THE LOOP" spielt mit der Symbolik der gestauchten Acht, dem Zeichen für Unendlichkeit. Das Kreisen im Kopf, eine intensive Reflexion über das eigene Tun und Dasein, könnte die heutigen Seminar- und Museumsbesucher mit den ehemals hier lebenden Kartäusermönchen verbinden.