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Ausstellungen

Ausstellungen im Kunstmuseum Thurgau und im Ittinger Museum

Im Kunstmuseum Thurgau werden pro Jahr ungefähr vier bis fünf Wechselausstellungen, die regionale, nationale und internationale Kunst zeigen, wobei das Gezeigte immer einen engen Bezug zum Ort und zu den Sammlungsschwerpunkten aufweist.

Das Ittinger Museum zeigt in der Regel eine Ausstellung pro Jahr, die jeweils ein besonderes Thema der Geschichte der Kartause in den Fokus setzt.

  • 28. Oktober 2018 – 27. Oktober 2019

    Till Velten - La condtion humaine

    Vernissage: Sonntag, 28. Oktober 2018, 11.30 Uhr

    Was ist der Mensch? Und: Welches Bild machen wir von ihm? Um diese Fragen kreist die Installation „La condition humaine" von Till Velten im Kunstmuseum Thurgau. Der Künstler arbeitet dabei mehrschichtig: Er filmt Videoporträts von besonderen Menschen, die ihm im Lauf seines Lebens begegnet sind. Diese Porträts inszeniert er auf Displayinseln im Raum in Kombination mit Skulpturen des Aussenseiterkünstlers Erich Bödeker (1904–1971), in dessen Garten Velten als kleiner Junge gespielt hatte und der ein Porträt der Velten-Familie geschaffen hatte, das sich heute im Besitz des Kunstmuseums Thurgau befindet. In diesem Spannungsfeld der Auseinandersetzung mit Menschen, der eigenen Erinnerung sowie der persönlichen Betroffenheit wirft Till Velten die Frage auf, ob denn der Mensch in seiner Komplexität überhaupt fassbar ist, und was geschieht, wenn wir ein Bild von ihm machen.

  • 2. September 2018 – 25. August 2019

    Helen Dahm - Ein Kuss der ganzen Welt

    Helen Dahm (1878–1968) gehört zu den Pionierinnen und Grenzgängerinnen der Schweizer Moderne. Die eigenwillige Thurgauerin nimmt in München künstlerische Impulse der Akteure des Blauen Reiter auf, doch entscheidet sie sich schliesslich für das Landleben in Oetwil am See im Zürcher Oberland. Dort entsteht ein Kosmos von Garten- und Blumengemälden, in denen die auratische Kraft der Natur aufscheint. Ihre Sinnsuche führt Dahm 1938 bis nach Indien. Als erste Frau erhält sie 1954 den Kunstpreis der Stadt Zürich und experimentiert mit knapp 80 Jahren im Stil von Tachismus und Action Painting.

  • 24. Juni 2018 – 15. Dezember 2019

    Wasser - Lebensader des Klosters

    Ohne Wasser kein Kloster: Gute Quellen zur Trinkwasserversorgung und Bewässerung, Kanäle für das Abwasser und für den Betrieb von Mühlen sowie Anlagen für die Fischversorgung waren unabdingbare Voraussetzungen auch für die Kartause Ittingen. Zahlreiche Zeugnisse der klösterlichen Wasserwirtschaft lassen sich bis heute auf der Anlage beobachten.

  • 19. Januar 2018 – 28. April 2019

    Konstellation 9. Alles fliesst.

    Die Ausstellung „Konstellation 9. Alles fliesst.“ thematisiert das Phänomen des Wassers. Vom der fein zerstäubenden Gischt des Wasserfalls bis zur Inszenierung des einzelnen fallenden Tropfens fokussiert die Sammlungspräsentation auf das ebenso alltägliche wie besondere Element und lässt den Besucher dieses in unterschiedlichster Form erleben. Die Ausstellung ist Teil eines Themenschwerpunkts der Kartause Ittingen in den kommenden zwei Jahren.

  • 21. Mai 2017 – 21. Mai 2020

    Bildstein ǀ Glatz: LOOP

    Das Künstlerduo Bildstein | Glatz hat ein Kunstwerk für die Kartause Ittingen entworfen und gebaut. Inmitten der ländlichen Idylle hat sich ein fantastisches Sinnbild und Gedankenspiel materialisiert: ein grosser, farbiger Doppellooping aus Aluminium und Holz, der bis 2020 auf der Wiese vor dem Kloster stehen wird. Der Doppellooping mit dem Schriftzug "LOOP THE LOOP" spielt mit der Symbolik der gestauchten Acht, dem Zeichen für Unendlichkeit. Das Kreisen im Kopf, eine intensive Reflexion über das eigene Tun und Dasein, könnte die heutigen Seminar- und Museumsbesucher mit den ehemals hier lebenden Kartäusermönchen verbinden.

  • 25. Juni 2016 – 16. Dezember 2018

    Wein und Wohlstand

    Über Weinbau und Weinhandel von der Klosterzeit bis heute

    Die Kartause Ittingen gehörte zur Mönchszeit zu den grössten Weinproduzenten und Weinhändlern des Bodenseeraums. Wein aus Ittingen wurde bis nach Glarus, Luzern, St. Gallen oder Süddeutschland verkauft. Die Auflösung des Klosters im 19. Jahrhundert brachte einen markanten Einbruch im Weingeschäft. Der Wein blieb aber auch unter Victor Fehr eine wichtige Einnahmequelle und hat bis heute seine Bedeutung als Botschafter für eine innovative Landwirtschaft nicht verloren. Die Ausstellung «Wein und Wohlstand» zeichnet ab dem 25. Juni 2016 die Entwicklung von Weinbau und Weinhandel in der Ostschweiz am Beispiel der Kartause Ittingen in einer unterhaltsamen Präsentation nach.